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Namen und Anschriften im TuS Aurich-Ost http://www.tus-aurich-ost.de/
Unser Verein
Eckdaten des TuS Aurich-Ost e.V.
1972 wurde die Sporthalle der Waldschule Egels fertiggestelt. Um die Sporthalle für die hiesige Bevölkerung nutzbar zu machen, sollte das Vereinsangebot vor Ort verstärkt werden. Da der Zusammenschluss der (Fußball-) Vereine SV Wallinghausen und SG Egels-Popens scheiterte, wurde der TuS Aurich-Ost ins Leben berufen. Um die Konkurrenz zum SV und der SG zu vermeiden, wurde Fußball nicht in das Vereinsangebot aufgenommen, dabei ist es bis heute geblieben.

Gegründet am 02. September 1972, Gründungsmitglieder: 47

Erste Angebote mit Handball, Tischtennis, Leichtathletik, Kinderturnen und Gymnastik

Mitglieder am 25. Mai 1973: 429, am 24. September 1979: über 700, derzeitige Mitgliederzahl:




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Vorstände von 1972 bis 2003
1972:Alfred Meyer,Martin Scherb,Manfred Bludau,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Elke und Erich Bendig
1973-74:Alfred Meyer,Martin Scherb,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Frauke Weichert,Erich Bendig
1975:Alfred Meyer,Martin Scherb,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard und Hedda Schönbohm,Erich Bendig
1976:Alfred Meyer,Günter Smit,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Ursula Kohlenbach
1977:Alfred Meyer,Günter Smit,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Ursula Kohlenbach,Erich Bendig,Walter Bock
1978-79:Alfred Meyer,Günter Smit,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Ursula Kohlenbach,Erich Bendig,Walter Bock, Enno Lichtsinn
1980-82:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Günter Steinhage,Reinhard Schönbohm,Ursula Kohlenbach,Enno Lichtsinn
1983-84:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Günter Smit,Reinhard Schönbohm
1985-91:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Monika Mennen,Reinhard Schönbohm,Ingrid Reichert
1991-93:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Heike Hartmann,Reinhard Schönbohm,Hannelore de Vries
1993-95:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Heike Hartmann,Franz Pfrang,Hannelore de Vries
1995-97:Alfred Meyer,Erich Bendig,Elsa Krull,Heike Hartmann,Heinz Holzhausen,Liane Janssen,Holger Lorentz
1997-2000:Alfred Meyer,Paul Sobottka,Martin Scherb,Erich Bendig,Heinz Holzhausen
2000-2001:Alfred Meyer,Paul Sobottka,Martin Scherb,Folkert Hippen,Heinz Holzhausen
2001-2003:Alfred Meyer,Paul Sobottka,Martin Scherb,Folkert Hippen,Jürgen Homann


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Im Laufe der Jahre konnte die Leichtathletik-Abteilung nicht am Leben erhalten werden, da eine 400m-Bahn an der Waldschule nicht zustande kam, dagegen wurde der Ostfriesische Volkswaldlauf ins Leben berufen, aus dem sich der Lauftreff des TuS Aurich-Ost entwickelte. Der Volkswaldlauf erfreut sich bis heute stetig wachsender Teilnehmerzahlen. Zwischenzeitlich wurde eine gut funktionierende Volkstanz-Abteilung unterhalten, die leider nach vielen Jahren aufgrund schwindenden Interesses wieder eingestellt wurde; Bowling, Bosseln und Skateboarden zählten ebenfalls, wenn auch nicht mit dem gewünschten Erfolg, zum Angebot des Vereins. Dagegen kamen eine Tennis-Abteilung, die Kanu-Abteilung "EMJAK", eine Radgruppe und die jüngste Abteilung Ju Jutsu hinzu, die heute aus dem Verein nicht mehr wegzudenken sind.

Das "Wallinghus"
1982 wurde der über 200 Jahre alte Gulfhof in Wallinghausen vor dem Abriss bewahrt und unter Denkmalschutz gestellt. Unter Mithilfe der Stadt Aurich wurde der Hof 1983-1986 von den Mitgliedern des TuS Aurich-Ost restauriert und bis heute genutzt. Großen Anteil daran hatte die damalige Volkstanz-Gruppe des Vereins. Das Wallinghus wurde zu einer Begegnungsstätte ausgebaut, in der schon viele, auch ausländische Gäste beherbergt wurden. Die lange Zeit ungenutzte angrenzende Scheune wurde in den Jahren 2001 und 2002 zu einer Übungsstätte der Ju Jutsu-Abteilung ausgebaut, die wegen der ständig wachsenden Mitgliederzahlen mit den zugewiesenen Hallenzeiten nicht mehr auskam.

Neben dem Wallinghus unterhält der TuS Aurich-Ost über die Tennis-Abteilung eine Tennisanlage mit Vereinsheim und die Kanu-Abteilung "EMJAK" ein Bootshaus am Auricher Hafen. Der Vorstand hat sich stets darum bemüht, das Sport-Angebot in "Aurich-Ost" zu verbessern und mit diesen Einrichtungen die Voraussetzungen für einen Übungs- und Wettkampf-Betrieb geschaffen.
1972 - 30 Jahre TuS Aurich-Ost - 2002
Grußwort des 1. Vorsitzenden
Liebe Mitglieder und Freunde unseres TuS Aurich-Ost e.V. !
Vor fünf Jahren feierten wir den 25-sten Geburtstag unseres Spiel- und Sportvereins TuS Aurich-Ost. Damals erschien zu diesem Jubiläum das 11. INFO mit vielen Aussagen zur Geschichte des Vereins. (Von diesem Heft sind noch einige Exemplare vorrätig.) Jetzt sind wieder fünf Jahre vergangen, in denen die Vereinsgeschichte weiterging. Damals berichteten wir über die Neugründung einer Bootssportabteilung, die sich mit "EMJAK", Ems-Jade-Kanuten, selbst einen Namen gab und diesen inzwischen durch viele Aktivitäten auch bekannt machte. Mit unseren EMJAK-Wassersportlern ist der TuS Aurich-Ost nicht unwesentlich daran beteiligt, den schönen neuen Hafen mit Leben zu füllen.
Auch in den anderen Abteilungen pulsiert das Leben, mal mehr, mal weniger. Sie berichten davon in diesem Heft. Viel hängt von den Übungsleiter/Innen ab, die wir nach Kräften unterstützen. Ich fordere bei diesen Gelegenheit alle jüngeren Mitglieder auf, sich zu überlegen, sich für eine solche Ausbildung zu engagieren. Übungsleiter/Innen kann ein Verein nicht genug haben, in einigen Abteilungen herrscht daran Mangel. Wer sich fortbildet und sich dann aktiv in den Verein einbringt, wird vielfältig belohnt, belohnt sich auch selber.
Mit dem Ausbau der alten Gulfscheune wagte sich der Verein wieder einmal an die Minderung des Übungsstättenmangels in Egels-Wallinghausen. An die versprochene Wettkampfhalle bei der Waldschule glaubt z.Zt. niemand mehr. Da unsere Ju-Jutsu-Abteilung aus allen Nähten platzt und viel Zulauf dank guter Übungsarbeit verzeichnet, musste etwas geschehen. Wir griffen zur Selbsthilfe. Die denkmalsgeschützte Gulfscheune stand leer, sie wurde zuletzt nicht mehr von Jonny Dieling als Kutschenmuseum benutzt. Nach der Baugenehmigung warben wir um Zuschüsse für die benötigten Materialien. Wir fanden Unterstützung bei der Denkmalsbehörde des Landkreises, bei der Stadt und beim Kreissportbund und versprachen, unseren Teil durch Eigenleistungen einzubringen. Was in zweijähriger fleißiger ehrenamtlicher Arbeit von Mitgliedern der Ju-Jutsu-Abteilung und Vorstandsmitgliedern daraus wurde, wird am 8. September bei unserem Jubiläum mit einem Tag der Offenen Tür vorgezeigt. Ich hoffe auf Euren Besuch. Mein Dank gilt allen, die mitgeholfen haben. Möge unsere von der Stadt angemietete neue Übungshalle vielen Jugendlichen eine sportliche Heimat werden.
Der TuS Aurich-Ost hat in den 30 Jahren viel zur Verbesserung des Sportgeschehens in dieser Stadt beigetragen. Vor allem fanden viele Jugendliche im TuS Aurich-Ost eine umsichtige Betreuung und Förderung. Der Finanzschwäche des Staates, die bis in die Gemeinden, in die Verbände und vor allem in die Vereine wie eine Krankheit durchschlägt, setzten wir unser Engagement und viel ehrenamtliche Arbeit entgegen. Zur vereinseigenen Tennis- und Freizeitanlage am Böhnerweg gesellt sich die neue Ju-Jutsu-Übungshalle im Gulf. Dass das nicht reicht, um unseren aufstrebenden Stadtteil vergleichbar gut mit wettkampfgeeigneten Sporthallenzeiten auszustatten, wissen wir alle. Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Wir denken und wissen, dass Prävention allemal besser ist als teure Heilung. Unseren Weg, besonders viele sportliche Angebote für die Jugend zu schaffen, wollen wir weitergehen. Wir danken allen Sponsoren und Anzeigenpartnern für die geleistete Unterstützung und hoffen, daß sich noch mehr Unternehmer und Firmen dieser nicht erst jetzt unentbehrlichen "In-die-Pflichtnahme" öffnen.

Ihr Alfred Meyer



Interview mit Alfred Meyer
Alfred, der TuS wird im September 30 Jahre alt. Er ist also ein relativ junger Sportverein. Andere Vereine haben ihre Wurzeln ja in der Arbeitersportbewegung oder sind direkte Abkömmlinge der " Turnvater Jahn Bewegung". Du gehörst mit zu den Initiatoren und hast den Verein aus der Taufe gehoben. Wie ist es eigentlich zu der Vereinsgründung gekommen? 1997 gab es doch schon den MTV und sicherlich andere Sportvereine. Denen hätte man sich doch anschließen können:

Vor 30 Jahren, im Jahre 1972 also, sollte die neue Sporthalle der Waldschule Egels fertig werden. Der damalige Schulzweckverband hatte sie in Auftrag gegeben, bevor nun alles in die neue Stadt Aurich eingegliedert wurde. Damit die Nutzung der neuen Sporthalle vor Ort geregelt und der hiesigen Bevölkerung zu gute komme, (und nicht dem MTV) erschien es uns, dem Kollegium der Schule und interessierten Bürgern richtig, das Vereinsangebot vor Ort zu stärken.
Wir hatten es bisher mit zwei fußballspielenden Sportvereinen zu tun, dem SV Wallinghausen und der SG Egels-Popens.
Um ein breites Angebot zur außerschulischen Nutzung aufzubauen, erschien ein Zusammenschluss beider Vereine der richtige Weg zu sein. Das gelang jedoch nicht. Die Egelser Fußballer, früher selbst in Wallinghausen spielend, "konnten" nicht mit den Wallinghausern. Eine Lösung sahen ich und andere deshalb in der Neugründung eines Vereins, in dem dann kein Fußball, dafür alle anderen nachgefragten Sportarten entwickelt würden. Die junge Lehrerschaft unterstützte diesen Weg und wollte aktiv mithelfen.
Dazu lud ich dann in die Waldschule ein. 39 Personen nahmen an der Gründungsversammlung teil, darunter der damalige Kreissportvorsitzende Bruno Drees. Die Versammlung bestimmte den Namen TuS Aurich-Ost - ich hatte "VfL Aurich-Ost" vorgeschlagen, unterlag aber - und beschloss auch eine Satzung. Als Beiträge sollte Kinder und Jugendliche 1,00 DM, Erwachsene 3,00 DM und Familien 4,00 M bezahlen. Und wählte unter der Leitung von Wilm Suntken, dem damaligen Gemeindedirektor, einen Vorstand.

Welche weiteren Personen waren an der Vereinsgründung beteiligt und haben wie den Verein geprägt ?

Aktiv an der Gründung beteiligt waren Lehrer der Waldschule wie Hedda und Reinhard Schönbohm, Elke Bendig und der Offizier Erich Bendig, mein Konrektor Günter Steinhage, Martin Scherb, der ehemalige Gemeindedirektor Wilm Suntken und andere. Fast alle genannten stellten sich auch zur Vorstandsarbeit zur Verfügung. Vorsitzender wurde Alfred Meyer, sein Stellvertreter Martin Scherb, Kassierer für ein halbes Jahr Manfred Bludau (danach für viele Jahre Elsa Krull), Schriftführer Günther Steinhage, Sportwart Reinhard Schönbohm, Jugendwart Erich Bendig, Frauenwartin Elke Bendig. Der Verein verdankte die schnelle großartige Entwicklung im Wesentlichen dem vorbildlichen und nicht selbstverständlichen Engagement der Lehrerschaft der Waldschule Egels.

Wie viele Mitglieder umfasste der Verein kurz nach seiner Gründung und wie war die Mitgliederentwicklung ?

Bei der Gründungsversammlung am 2. September 1972 traten von den 39 erschienen Personen 18 dem neuen Verein als Mitglied bei. Mit den attraktiven Angeboten im Handball, Tischtennis, Leichtathletik, Kinderturnen und Gymnastik zog der Verein die richtigen Karten, es ging rasant aufwärts. Auf der ersten Jahreshauptversammlung nach der Gründung am 25. Mai zählte der TuS Aurich-Ost schon 429 Mitglieder. Am 24.09.1979 waren es laut Protokoll der Hauptversammlung über 700.

Seit 30 Jahren bist Du Vereinsvorsitzender und lenkst die Geschicke des TuS Aurich-Ost. Welche Ziele waren und sind Dir wichtig ?

War zunächst das Ziel, in einem unterversorgten Gebiet, das nun zur Stadt Aurich gehörte und als Aurich-Ost auch lokalisiert werden konnte, Breitensport möglich zu machen, spielte die Jugendarbeit zunehmend eine immer größere Rolle. Leistung und Leistungsbereitschaft, soziale Integration, eine sich öffnende Welt für viele, die bisher nicht über ihren engeren Heimatbereich hinausgekommen waren, mussten mit knappen Mitteln und zu wenig Sportstätten als Aufgabe erkannt und angegangen werden.

Der TuS ist ja ein Spartensportverein. Die meisten Sparten entwickeln ein Eigenleben, bilden quasi einen Miniverein und unterliegen natürlich auch Entwicklungen und Trends. Du überblickst einen langen Zeitraum. Welche Sparten haben sich entwickelt oder sind wieder in ihrer Bedeutung gesunken ?

Handball, zunächst männliche und weibliche Mannschaften, machten den TuS Aurich-Ost über Ostfriesland hinaus bekannt. Nach Höhenflügen trafen uns auch immer wieder Rückschläge. Durch Trainer- und Spielerwechsel, unzureichende Hallenbedingungen in Egels, Generationswechsel bei starken Jugendmannschaften wurden Erfolge gestoppt, Niederlagen und Abstiege mussten ertragen werden. Nach dem Verlust der männlichen Leistungs-Mannschaften konzentrierte sich alles und erfolgreich auf den weiblichen Bereich. Auch der musste Tribut zahlen für die Entwicklung, in der Geld eine immer größere Rolle spielte. Wir sind wieder auf dem Teppich. Mit Peter Pasenau hat der Verein im weiblichen Jugendhandball einen unermüdlichen und äußerst erfolgreichen Trainer und Jugendwart, um den uns andere Vereine beneiden.
Leistungsbezogen geht es auch seit eh und je beim Tischtennis zu. Hier ist es Gerald Fiene, der durch kontinuierliche Nachwuchsförderung Jugendliche zu großen Erfolgen führt. Kinderturnen- und die unterschiedlichsten Bewegungs- und Gesundheitsportangebote für Frauen wurden und werden durch kompetente Übungsleiterinnen bereitgehalten. Ingrid Reichert etablierte sich als Übungsleiterin für den Behindertensport. Reinhard Schönbohm konnte die Anfangserfolge in der Leichtathletik nicht fortsetzen, nachdem interessierte Kräfte aus Aurich die 400 m - Rundbahn bei der Waldschule verhinderten. Der Elan war dahin. Zu diesen Sparten der Gründerzeit kamen bald andere hinzu. Günter Smit organisierte den ersten Ostfriesischen Volkswaldlauf, den unser aktive Lauftreff mit wachsenden Erfolgen ausbaute. Walter Geiken begeisterte Mädchen und Jungen für eine Volkstanzgruppe, die jedoch nach vielen guten Jahren dem Trend zu Diskos erlag, Bernd Bunde begann in der Sporthalle an Sonntagmorgen mit Tennis, eine eigene riesige Tennisanlage mit 7 Plätzen und schmuckem Heim war der sich daraus entwickelnde Vereinserfolg. Nicht mehr wegzudenkend ist unsere Ju-Jutsu-Abteilung. Mit der Anschaffung einer 8 x 8m großen Matte begann der Start, mit Sven Rohl der jugendorientierte Boom in der Gymnastikhalle der Grundschule Wallinghausen.
Längst fehlt es an einer größeren Übungsstätte. Das wird sich bald ändern. Erfolgreich entwickelte sich ebenso die von Holger Wessels inspirierte Bootssportabteilung. Sie hat nicht nur ein eigenes Bootshaus, zahlreiche Kanus kann sie schon für Ausbildung und Wettkampf einsetzen. Aber nicht alles gelang so befriedigend. Bowling, Boßeln und Skateboard konnten sich trotz großer Unterstützung durch die Vereinsführung nicht längerfristig etablieren. Meine Erfahrung daraus ist, dass neue Trends stärker als andere Sparten abhängig sind von den handelnden Personen und von den materiellen Bedingungen. Unsere junge und mit viel Engagement gestartete Skateboardabteilung scheiterte z. B. am Unvermögen und der Unwilligkeit der Stadt, rechtzeitig und nachhaltig zu helfen.

Viele Sportarten benötigen ein eigenes Equipment und Räumlichkeiten. Im Laufe der Jahre hat der TuS verschiedene Immobilien für seine Bedürfnisse nutzbar gemacht. Welche Gebäude bewirtschaftet der TuS Aurich-Ost ?

Wegen des Mangels an geeigneten Sportanlagen haben wir nicht resigniert, im Gegenteil, wir suchten und fanden immer wieder brauchbare Lösungen. Mit dem Volkstanz gingen wir in die Pausenhalle und später in den Gulfhof. An der Rettung und Sanierung des "Wallinghus" haben die ehemaligen Volkstänzer einen großen Anteil. Diese Begegnungsstätte, auf die ich besonders stolz bin, hat viele Besucher und Nutzer aus Israel und Kasachstan, aus Nah und Fern beeindruckt.
Der Volkslauf und der stetige Lauftreff finden nach wie vor weitgehend unabhängig von Hallenzeiten in der Natur statt. Für den Tennissport schufen wir uns in den Trendjahren auf einer abgängigen Bohrplatte eine eigene Anlage mit Heim und Freizeitangeboten.
Der Bootssport im TuS Aurich-Ost ist ebenso das Ergebnisse von Eigenarbeit und großem Engagement.
Vorbildlich ist auch der derzeitige Einsatz der JU-Jutsu-Eltern beim Ausbau der Gulfhofscheune zu einer Ju-Jutsu-Übungsstätte. Nicht vergessen möchte ich bei dieser Auflistung die Tatsache, dass der Verein zwei Bullys sein Eigen nennt, und so manche Fahrten zu Wettkämpfen erst möglich macht. Den Sponsoren sei an dieser Stelle gedankt.

Viele Vereine beklagen den Rückgang des ehrenamtlichen Engagements. Viele Arbeiten bleiben beim Vorstand "hängen" und ohne Dein Engagement wären viele Dinge erst gar nicht zustande gekommen. Wie sieht es im TuS aus und wie ist die Mitgliederentwicklung der letzten Jahre ?

Natürlich könnten wir wie andere Vereine auch noch mehr ehrenamtliche Mitarbeit gebrauchen. Die ist immer dann zu gewinnen, wenn es Beziehungen zu dieser Arbeit gibt. Manche Eltern übernehmen Aufgaben, wenn es ihren Kindern dient, geben diese danach aber leider ebenso regelmäßig wieder auf. Die Bindung an den Verein ist in der Regel am eigenen Interesse gekoppelt. Die gesellschaftliche Komponente, die im Ehrenamt liegt, spielt keine große Rolle. Dass ich immer noch dabei bin und dass ich mir manche Aufgabe (und Last) selbst ausgedacht habe, sind Dinge, die sich so ergeben haben. Ich habe die Hoffnung, dass es nicht umsonst war. Ich habe mich bemüht.
Die Mitgliederentwicklung ist in den einzelnen Anteilungen sehr unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab. Eine große Fluktuation belastet die ehrenamtliche Organisation, mehr Stetigkeit würde helfen. Bei der Mitgliederwerbung vertrauen wir auf die Unterstützung durch die Übungsleiter/Innen.

Auf welche Schwerpunkte sollte der TuS in den nächsten Jahren setzen ?

Für mich sehe ich eine wichtige Aufgabe und Schwerpunkte für die Zukunft darin, die Ausbildung neuer Übungsleiter/Innen zu forcieren, die bestehenden Abteilungen zu stärken und zu motivieren, die eigenen Anlagen, Einrichtungen und Sportgeräte zu pflegen und zu erhalten, die Mitgliederzahl zu stabilisieren, die finanzielle Basis durch mehr Sponsoring zu stärken und für einen Wechsel im Vorsitz zu sorgen.

Vielen Dank, Alfred, für Deine Stellungnahme. Im Namen des Vorstandes und unserer Mitglieder möchte ich mich für Dein wirklich unermüdliches Engagement für den TuS Aurich-Ost e.V. herzlich bedanken.








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